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Po-Vergrößerung (Eigenfett/BBL und Implantate)

Veränderung von Volumen und Form des Gesäßes passend zu den Körperproportionen durch Eigenfett (BBL), Po-Implantate oder eine Po-Straffung nach Gewichtsverlust.

Was ist das und wie läuft der Eingriff ab?

Unter Po-Vergrößerung werden mehrere Verfahren zusammengefasst, die Volumen und Form des Gesäßes sowie seine Proportion zum übrigen Körper verändern sollen; umgangssprachlich ist auch von Po-OP oder Po-Korrektur die Rede. Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach Körperbau, der aktuellen Form des Gesäßes, der Hautqualität und der Menge an Fett, die am Körper entnommen werden kann.

Am häufigsten wird die Eigenfettübertragung ins Gesäß durchgeführt, auch bekannt als Brazilian Butt Lift (BBL). Fett, das per Fettabsaugung an Bauch, Taille, Rücken oder Oberschenkeln gewonnen wird, wird aufbereitet und ins Gesäß injiziert; so werden die Entnahmestellen schlanker, und das Gesäß gewinnt mit körpereigenem Gewebe an Volumen. Das Fett wird ausschließlich in die Fettschicht unter der Haut eingebracht; in oder unter den Muskel wird nicht injiziert. Der Grund: Tief im Gesäßmuskel verlaufen große Venen, und dort eingebrachtes Fett kann selten in diese Gefäße gelangen und die Lunge erreichen. Diese sogenannte Fettembolie ist selten, kann aber lebensbedrohlich sein. Auch die Sicherheitsempfehlungen plastisch-chirurgischer Fachgesellschaften sehen vor, das Fett auf die Unterhautschicht zu beschränken.

Ein Teil des injizierten Fetts wird in den ersten Monaten vom Körper abgebaut. Wie viel einheilt, ist individuell verschieden und lässt sich nicht sicher vorhersagen; für das gewünschte Volumen kann mehr als eine Sitzung nötig sein. Das eingeheilte Fett reagiert wie anderes Körperfett auf Gewichtszu- und -abnahme. Damit das übertragene Fett nicht unter Druck gerät, sollten Sie in den ersten Wochen nicht direkt auf dem Gesäß sitzen und nicht auf dem Rücken liegen.

Bei schlanken Menschen mit zu wenig Fettreserven kann ein speziell für das Gesäß entwickeltes Silikonimplantat (Po-Implantat) infrage kommen. Anders als das Eigenfett wird das Implantat in den Gesäßmuskel eingesetzt, damit es ausreichend von Gewebe bedeckt ist; der Schnitt liegt meist in der Gesäßfalte zwischen den Pobacken. Die Heilung dauert länger, und es gibt eigene Risiken wie Infektion oder Verlagerung des Implantats. Steht nach starkem Gewichtsverlust weniger das Volumen als die erschlaffte Haut im Vordergrund, kommt eine Po-Straffung infrage, bei der überschüssige Haut entlang des oberen Gesäßrands entfernt wird.

Ziel sind Proportionen, die zu Hüftbreite, Taille und Beinen passen. Ein übermäßiges Volumen erhöht die Hautspannung und die Risiken und erschwert das Einheilen des Fetts. Prof. Dr. İlker Yazıcı beurteilt in seiner Praxis in Nişantaşı, Istanbul, die Form des Gesäßes, die Hautqualität und mögliche Entnahmestellen für Fett. Wenn sinnvoll, werden die Proportionen mit 3D-Körperbildgebung gemeinsam betrachtet; die Simulation ist ein Hilfsmittel für das Gespräch, keine exakte Vorschau des Ergebnisses. Die Operationen finden in akkreditierten Partnerkliniken statt.

Welche Ziele hat der Eingriff?

  • Das Gesäß soll ein zum Körperbau passendes Volumen und mehr Fülle erhalten.
  • Das Gesäß soll runder wirken und der Übergang von Taille zu Hüfte deutlicher werden.
  • Bei der Eigenfettübertragung sollen auch die Entnahmestellen an Taille, Bauch und Rücken schlanker werden.
  • Nach Gewichtsverlust erschlaffte Gesäßhaut soll entfernt werden, damit das Gesäß straffer wirkt.
  • Asymmetrien oder Dellen zwischen beiden Gesäßhälften sollen verringert werden.

Für wen ist der Eingriff geeignet?

  • Menschen, die Volumen oder Form ihres Gesäßes passend zu ihren Körperproportionen verändern möchten.
  • Für die Eigenfettübertragung: Menschen mit ausreichend Fett an Bauch, Taille, Rücken oder Oberschenkeln.
  • Schlanke Menschen mit zu wenig Fettreserven, die ein Implantat in Betracht ziehen.
  • Menschen mit erschlaffter Gesäßhaut nach starkem Gewichtsverlust.
  • Menschen mit stabilem Gewicht, deren Gesundheitszustand eine Operation erlaubt.
  • Menschen, die sich während der Heilung an Einschränkungen beim Sitzen und Liegen halten können.
  • Menschen, die akzeptieren, dass mehr als eine Sitzung nötig sein kann, und realistische Erwartungen haben.

Wann wird der Eingriff verschoben oder nicht empfohlen?

  • Bei zu wenig Fettreserven reicht eine Eigenfettübertragung für das gewünschte Volumen unter Umständen nicht aus; dann werden andere Möglichkeiten besprochen.
  • Bei noch laufender Gewichtsabnahme oder -zunahme; da auch das übertragene Fett beeinflusst wird, wird die Operation verschoben.
  • Bei früherer tiefer Beinvenenthrombose, Gerinnungsstörung oder nicht eingestellten chronischen Erkrankungen; zuerst ist eine eingehende Abklärung nötig.
  • Wenn ein sehr großes, zum Körperbau unverhältnismäßiges Volumen gewünscht wird; die Risiken für Sicherheit und Heilung steigen.
  • Wenn das Rauchen nicht aufgegeben werden kann; Nikotin beeinträchtigt das Einheilen des Fetts und die Wundheilung.

Alternativen

Training
Regelmäßiges Training der Gesäßmuskulatur kann die Form des Gesäßes etwas verändern, führt aber nicht zu einem deutlichen Volumenzuwachs.
Nur Fettabsaugung
Das Absaugen von Fett an Taille und Rücken kann das Gesäß betonter wirken lassen, fügt ihm aber kein Volumen hinzu.
Injektionen mit Füllstoffen ins Gesäß
Von Injektionen mit dauerhaften Füllstoffen oder flüssigem Silikon ins Gesäß wird abgeraten, da sie schwere und schwer behandelbare Probleme verursachen können.

Ablauf Schritt für Schritt

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    Erster Kontakt

    Sie können Fotos von vorn, von der Seite und von hinten sowie eine kurze Beschreibung Ihres Anliegens per WhatsApp oder E-Mail senden oder die Praxis anrufen. Diese Angaben geben Ihnen einen ersten Überblick über die Möglichkeiten und helfen, die Untersuchung zu planen; die ärztliche Beurteilung und die Entscheidung erfolgen bei der Untersuchung in Nişantaşı.

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    Untersuchung und Planung

    Prof. Dr. İlker Yazıcı beurteilt in der Praxis in Nişantaşı die Form des Gesäßes, die Hautqualität und mögliche Entnahmestellen für Fett; wenn sinnvoll, werden die Proportionen mit 3D-Bildgebung betrachtet und die Methode gemeinsam festgelegt.

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    Vorbereitung

    Blutuntersuchungen und Narkosegespräch finden statt. Mindestens 4 Wochen vorher wird das Rauchen eingestellt; Ihre Medikamente werden in ärztlicher Absprache angepasst, Mieder und Sitzkissen werden bereitgelegt.

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    Operationstag

    Die Operation erfolgt in einer akkreditierten Partnerklinik in Vollnarkose. Bei der Eigenfettübertragung wird das Fett ausschließlich in die Schicht unter der Haut eingebracht.

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    Erste Kontrollen

    Meist bleiben Sie eine Nacht in der Klinik. In den ersten Wochen, in denen Sie nicht auf dem Gesäß sitzen und nicht auf dem Rücken liegen, finden Verbandwechsel und Wundkontrollen statt.

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    Langfristige Nachsorge

    Da das Einheilen des Fetts und das Setzen des Volumens Monate dauern, wird das Ergebnis meist nach 3 und 6 Monaten beurteilt; eine weitere Sitzung wird bei Bedarf in dieser Phase besprochen.

Heilungsverlauf

  1. Tag 1–3

    Schwellung, Blutergüsse und Druckempfindlichkeit an den Entnahmestellen und am Gesäß. Sie liegen auf dem Bauch oder auf der Seite und sitzen nicht auf dem Gesäß. Mit kurzen Spaziergängen wird sofort begonnen.

  2. Woche 1–2

    An den Entnahmestellen wird das Mieder ständig getragen. Der Tag wird stehend, gehend oder liegend verbracht; eine Büroarbeit, bei der sich die Sitzpause einhalten lässt, ist gegen Ende dieser Phase wieder möglich.

  3. Woche 3–6

    Nach ärztlicher Freigabe wird kurzzeitig gesessen, mit einem Kissen unter den Oberschenkeln. Intensives Training und Tätigkeiten, die Druck auf das Gesäß ausüben, werden noch nicht empfohlen.

  4. Woche 6–8

    Nach der Kontrolle schrittweise Rückkehr zu normalem Sitzen und Sport. Nach einem Po-Implantat können die Einschränkungen länger dauern.

  5. Monat 3

    Die Schwellung geht deutlich zurück; wie viel Fett abgebaut wurde und welches Volumen bleibt, wird erkennbar.

  6. Ab Monat 6

    Volumen und Form des Gesäßes haben sich meist gesetzt; eine weitere Sitzung wird bei Bedarf in dieser Phase geplant.

Risiken und mögliche Komplikationen

Jeder chirurgische Eingriff birgt Risiken. Ihr persönliches Risiko wird in der Beratung ausführlich beurteilt.

  • Fettembolie: eine seltene, aber lebensbedrohliche Komplikation, wenn in oder unter den Muskel eingebrachtes Fett in große Venen gelangt; deshalb wird das Fett ausschließlich in die Schicht unter der Haut eingebracht.
  • Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Beinvenenthrombose) und Lungenembolie; vorgebeugt wird durch frühes Gehen, Kompression und bei Bedarf Medikamente.
  • Stärkerer Abbau des Fetts als erwartet und Volumenverlust; eine weitere Sitzung kann nötig sein.
  • Nicht eingeheiltes Fett kann sich verhärten und tastbare Knoten oder Ölzysten bilden (Fettgewebsnekrose).
  • Asymmetrie zwischen beiden Gesäßhälften; Wellen oder unregelmäßige Kontur an den Entnahmestellen.
  • Flüssigkeitsansammlung (Serom), Blutansammlung (Hämatom) und Infektion.
  • Implantatspezifische Risiken: Infektion, Aufgehen der Wunde, Verlagerung oder tastbare Ränder des Implantats, Kapselfibrose und gegebenenfalls Entfernung des Implantats.
  • Bei der Po-Straffung verdickte oder verbreiterte Narben und verzögerte Wundheilung.
  • Taubheitsgefühl oder veränderte Empfindung, meist vorübergehend. Nach einem Implantat selten Beinschmerzen durch Beeinträchtigung des Ischiasnervs.

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Kosten einer Po-Vergrößerung richten sich nach der gewählten Methode. Bei der Eigenfettübertragung sind die Zahl der Entnahmestellen und die Operationsdauer entscheidend, beim Po-Implantat das Implantat selbst und bei der Po-Straffung die Menge der zu entfernenden Haut. Narkosedauer, Zahl der Nächte in der Klinik und Material für die Zeit nach der Operation wie Mieder und Sitzkissen wirken sich ebenfalls aus.

Da das Einheilen des Fetts individuell verschieden ist, kann eine zweite Eigenfettsitzung nötig werden; sie ist eine eigene Operation und wird gesondert geplant. Die Kosten werden daher nicht ohne Untersuchung festgelegt. Nach der Untersuchung bei Prof. Dr. İlker Yazıcı erhalten Sie einen schriftlichen, nach Positionen aufgeschlüsselten Kostenvoranschlag, aus dem hervorgeht, welche Eingriffe und Leistungen enthalten sind.

Wenn Sie nach Istanbul anreisen

Wenn Sie aus dem Ausland anreisen, sollten Sie nach einer Eigenfettübertragung in der Regel 5–7 Tage, nach einem Po-Implantat 7–10 Tage in Istanbul einplanen; die ersten Kontrollen finden in dieser Zeit statt. Da auf der Heimreise nicht direkt auf dem Gesäß gesessen werden sollte, wird die Reise vorab mit dem Operateur besprochen. Die Praxis ist vom türkischen Gesundheitsministerium für den internationalen Gesundheitstourismus zugelassen (Zertifikat Nr. ST-2365); Unterkunft in Kliniknähe und Flughafentransfer können auf Wunsch über autorisierte Partner organisiert werden. Nach der Heimreise bleiben Sie per Foto und Nachricht mit der Praxis in Kontakt; ist eine Untersuchung nötig, erfolgt sie bei einem Kontrolltermin in Istanbul oder bei einer Ärztin oder einem Arzt vor Ort. Kontrollbesuche in der Praxis werden in der Regel nach 3 und 6 Monaten empfohlen.

Häufige Fragen

Ist eine Po-Vergrößerung schmerzhaft?

Eine Po-Vergrößerung wird in Vollnarkose durchgeführt, daher spüren Sie während des Eingriffs keine Schmerzen. Nach einer Eigenfettübertragung sind die Beschwerden vor allem an den Entnahmestellen an Bauch, Taille und Rücken spürbar, die Blutergüsse zeigen und druckempfindlich sind. Nach einem Po-Implantat sind die Schmerzen wegen der Spannung im Gesäßmuskel deutlicher und halten länger an. Bei den meisten Patientinnen und Patienten lassen sich die Beschwerden mit Schmerzmitteln kontrollieren und nehmen meist innerhalb der ersten zwei Wochen ab.

Ist eine Eigenfettübertragung ins Gesäß (BBL) sicher?

Eine Eigenfettübertragung ins Gesäß (BBL) ist wie jede Operation mit Risiken verbunden. Das ernsteste Risiko ist die Fettembolie, bei der tief in den Gesäßmuskel eingebrachtes Fett in große Venen gelangt und die Lunge erreicht; sie ist selten, kann aber lebensbedrohlich sein. Deshalb wird das Fett ausschließlich in die Fettschicht unter der Haut eingebracht, nicht in oder unter den Muskel. Eine sorgfältige Patientenauswahl, ein maßvolles Volumenziel und die Operation in einer akkreditierten Klinik tragen ebenfalls dazu bei, das Risiko zu senken.

Wann darf ich nach einer Po-Vergrößerung sitzen und wieder arbeiten?

Nach einer Eigenfettübertragung sollten Sie in der Regel in den ersten 2–3 Wochen nicht direkt auf dem Gesäß sitzen und nicht auf dem Rücken liegen, damit das übertragene Fett nicht unter Druck gerät. Danach wird eine Zeit lang kurz mit einem Kissen unter den Oberschenkeln gesessen. Büroarbeit ist nach 1–3 Wochen möglich, wenn im Stehen gearbeitet oder die Sitzpause eingehalten werden kann. Nach einem Po-Implantat dauert die Sitzpause länger; der genaue Zeitraum wird bei den Kontrollen festgelegt.

Bleibt das ins Gesäß übertragene Fett dauerhaft, und wie viele Sitzungen sind nötig?

Ein Teil des ins Gesäß übertragenen Fetts wird in den ersten Monaten vom Körper abgebaut; das eingeheilte Fett verhält sich dagegen wie dauerhaftes Gewebe. Wie viel einheilt, ist individuell verschieden und lässt sich nicht sicher vorhersagen. Für das gewünschte Volumen kann daher mehr als eine Sitzung nötig sein; eine zweite Sitzung wird meist einige Monate später geplant, wenn sich das Ergebnis gesetzt hat. Da sich eingeheiltes Fett mit dem Gewicht verändert, ist ein stabiles Gewicht wichtig. Das Ergebnis zeigt sich meist um den 6. Monat.

Po-Implantat oder Eigenfett: Was ist besser geeignet?

Die Wahl zwischen Po-Implantat und Eigenfettübertragung hängt vor allem von der vorhandenen Fettmenge ab. Bei ausreichenden Fettreserven formt die Eigenfettübertragung zugleich die Entnahmestellen und gibt dem Gesäß mit körpereigenem Gewebe Volumen. Bei schlanken Menschen mit wenig entnehmbarem Fett kann ein Silikon-Po-Implantat infrage kommen; die Heilung dauert jedoch länger, und es gibt eigene Risiken. Die Entscheidung fällt bei der Untersuchung anhand von Körperbau und Gesundheitszustand.

Bleiben nach einer Po-Vergrößerung Narben?

Bei einer Po-Vergrößerung hängen die Narben von der Methode ab. Bei der Eigenfettübertragung werden für Absaugung und Injektion nur wenige Millimeter große Schnitte gesetzt; diese Narben werden mit der Zeit unauffällig, verschwinden aber unter Umständen nicht ganz. Beim Po-Implantat liegt die Narbe in der Gesäßfalte zwischen den Pobacken und ist von außen kaum sichtbar. Bei der Po-Straffung nach Gewichtsverlust ist die Narbe lang; sie verläuft entlang des oberen Gesäßrands, oft rund um die Taille.

Lässt sich eine Po-Vergrößerung mit Bauchdeckenstraffung oder Fettabsaugung kombinieren?

Eine Eigenfettübertragung ins Gesäß geht ohnehin mit einer Fettabsaugung einher; das an Bauch, Taille und Rücken gewonnene Fett wird ins Gesäß eingebracht. Eine Kombination mit einer Bauchdeckenstraffung in derselben Sitzung ist bei manchen Menschen möglich, die Gesamtdauer der Operation steigt jedoch, und die Liegeregeln beider Eingriffe können sich in der Heilungsphase gegenseitig erschweren. Bei umfangreichen Plänen kann daher ein Vorgehen in Schritten empfohlen werden; entschieden wird bei der Untersuchung anhand des Gesundheitszustands.

Beeinflussen Rauchen und Medikamente eine Po-Vergrößerung?

Zigaretten und andere Nikotinprodukte verringern die Durchblutung; bei einer Po-Vergrößerung erschweren sie das Einheilen des übertragenen Fetts und erhöhen das Risiko für Wundheilungsstörungen. Deshalb sollte mindestens 4 Wochen vor der Operation und während der Heilung kein Nikotin konsumiert werden. Blutverdünner, manche pflanzlichen Präparate und hormonhaltige Medikamente können das Blutungs- oder Thromboserisiko beeinflussen. Welches Medikament wann pausiert wird, wird ärztlich entschieden; setzen Sie nichts eigenmächtig ab.

Wovon hängen die Kosten einer Po-Vergrößerung ab?

Die Kosten einer Po-Vergrößerung richten sich nach der Methode: Bei der Eigenfettübertragung sind die Zahl der Entnahmestellen und die Operationsdauer entscheidend, beim Po-Implantat das Implantat selbst, bei der Po-Straffung die Menge der zu entfernenden Haut. Narkose, die Zahl der Nächte in der Klinik und Material wie Mieder und Sitzkissen werden ebenfalls berücksichtigt. Eine eventuell nötige zweite Sitzung wird gesondert geplant. Nach der Untersuchung erhalten Sie einen schriftlichen, nach Positionen aufgeschlüsselten Kostenvoranschlag mit allen enthaltenen Leistungen.

Ich reise aus dem Ausland an: Wie viele Tage sollte ich für eine Po-Vergrößerung in Istanbul bleiben?

Wer für eine Po-Vergrößerung aus dem Ausland anreist, sollte nach einer Eigenfettübertragung in der Regel 5–7 Tage, nach einem Po-Implantat 7–10 Tage in Istanbul einplanen. In dieser Zeit finden die ersten Kontrollen statt. Da auf der Heimreise nicht direkt auf dem Gesäß gesessen werden sollte, wird vorab mit dem Operateur besprochen, wie die Reise gestaltet wird. Zur Beurteilung des eingeheilten Fetts und des Ergebnisses wird meist ein erneuter Kontrollbesuch nach 3 und 6 Monaten empfohlen.

Zuletzt aktualisiert: · Inhaltlich verantwortlich: Prof. Dr. İlker Yazıcı · info@ilkeryazici.com

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